Trotz großer Bemühungen im Natur- und Artenschutz sind unzählige Arten bedroht. Deshalb rufen die Biologischen Stationen mit dem Umweltministerium NRW dazu auf, am 10.10. beim Mitmachtag 2026 gemeinsam anzupacken: in Naturschutzgebieten, auf Streuobstwiesen, an Gewässern und in naturnahen Landschaften wollen wir Arten schützen, damit sie uns weiterhin eine Lebensgrundlage bieten.
Unsere Aktionen sind so vielfältig wie NRW
Insgesamt gibt es 32 Aktionen für jung und alt. Egal ob ihr regelmäßig mit Gummistiefeln im Naturschutzgebiet unterwegs seid, oder etwas Neues ausprobieren wollt, jede Hilfe ist am Mitmachtag willkommen.
Ohne regelmäßige Pflege verbuschen Heideflächen. Im Jammertal setzen insbesondere Bäume und ihre zahlreichen Sämlinge die Heide unter starken Konkurrenzdruck. Um den wertvollen Lebensraum und seine Artenvielfalt zu erhalten, müssen die jungen Gehölze regelmäßig entfernt werden. Foto: BS Ravensberg im Kreis HerfordÖkologisch übernimmt Röhricht als natürliche „Kläranlage“ eine wichtige Funktion in der Reinhaltung eines Gewässers – gleichzeitig finden viele Arten hier Rückzugsräume. Mit der Biologischen Station Minden-Lübbecke könnt ihr euch für den Erhalt dieses Lebensraums einsetzen. Foto: BS Minden-LübbeckeStreuobstwiesen sind ein prägendes Element der Kulturlandschaft im Rhein-Sieg-Kreis als streuobstreichstem Kreis in Nordrhein-Westfalen. Neben alten Obstsorten beherbergen die Flächen seltene Glatthaferwiesen. Die Wiesen, die wir beim Mitmachtag pflegen, zählen zu den letzten Standorten des Blassgelben Klees. Mit der Aktion wollen wir auch die Grundlage für eine Nachpflanzung dieser stark gefährdeten Pflanze verbessern. Foto: BS Rhein-SiegDie Orchideenwiesen im Kranenburger Bruch zählen zu den artenreichsten Lebensräumen der Region. Sie sind Rückzugsorte für seltene Pflanzen- und Tierarten, darunter verschiedene Orchideenarten, Schmetterlinge und Bodenbrüter. Um diese sensible Wiesenstruktur zu erhalten, ist eine regelmäßige Mahd notwendig. Ohne diese Pflege würden die Flächen verbuschen und ihr ökologischer Wert langfristig verloren gehen. Die Wiesen werden von Hand gemäht und abgeräumt, weil schwere Maschinen den Boden schädigen würden. Die Hauptmahd findet jedes Jahr mitten im Sommer statt. Dieses Jahr planen wir eine zweite Mahd im Herbst für die Naturschutzreferentin Steffi Heese noch helfende Hände braucht. Foto: NABU-Naturschutzstation Niederrhein
Gemeinsam für Natur- und Artenschutz
Bringt Familie und Freunde mit oder kommt alleine vorbei! Wir freuen uns am Mitmachtag 2026 über jede Hilfe. Einige der Aktionen sind auch für Kinder ab drei oder zwölf Jahren geeignet – eine tolle Möglichkeit neue Arten kennenzulernen und schon früh zu verstehen, warum wir die Natur schützen müssen.
Diese Website wurde im Rahmen des von der NRW-Stiftung geförderten Projektes "Mediale Außendarstellung des Dachverbandes der Biologischen Stationen in NRW" realisiert.
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