Mitmachen

Ehrenamtliche für Natur und Artenschutz

Natur- und Artenschutz funktioniert nur mit Euch!

Über 1500 Ehrenamtliche sind regelmäßig bei den Biologischen Stationen aktiv. Egal ob jung oder alt, ob alleine, mit Freunden oder Familie – bei Pflegeeinsätzen sorgen sie mit Spaß und persönlichen Engagement koordiniert durch Biologische Stationen dafür, dass Natur erhalten bleibt.

Mitmachen für bedrohte Amphibien

Die Einsatzorte sind dabei genauso vielfältig, wie die Lebensräume in NRW. Im Frühjahr helfen  Biologische Stationen vielen Amphibien beim Überqueren von Straßen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen unterstützen, indem sie die Zäune kontrollieren und Amphibien sicher über die Straße bringen.

Erdkröten brauchen oft Hilfe beim überqueren von Straßen - Ehrenamtliche machen aktiv mit.
Ehrenamtliche helfen Erdkröte und Co. unter Anleitung der Biologischen Stationen sicher über die Straße. (Foto: NABU-Naturschutzstation Leverkusen-Köln – Hannah Brüggemann)

Mitmachen für wertvolle Lebensräume

Viele besonders artenreiche Lebensräume brauchen Pflege. In nassen Mooren und Auen, inmitten blühender Heiden und auf Streuobstwiesen brauchen die Biologischen Stationen regelmäßig Unterstützung – zum Beispiel beim Zurückschneiden von Gehölzen, beim Mähen, oder auch bei der Obsternte im Herbst. Auch invasive Arten wie Herkulesstaude und Drüsiges Springkraut werden mit Unterstützung von Ehrenamtlichen in Schach gehalten. Dabei lassen sich oft neue Arten kennenlernen, die in der intensiv genutzten Landschaft kaum noch vorkommen.

Eine Gruppe Freiwilliger bei der Arbeit im Further Moor für den Natur und Artenschutz.
Im Further Moor sind ehrenamtliche Helfer*innen der Biologischen Station Haus Bürgel regelmäßig unterwegs. (Foto: Biologische Station Haus Bürgel)

Mitmachen für Insekten und Vögel

Darüber hinaus haben zahlreiche Biologische Stationen eigene AGs, bei denen Ehrenamtliche Wissen und Erfahrungen austauschen. Bei entomologischen oder ornithologischen Arbeitsgemeinschaften geht es auch um wissenschaftliches Arbeiten. Regelmäßig werden ausgewählte Arten gezählt und ihre Verbreitung dokumentiert. Das ist ein wichtiger Beitrag für ein besseres Verständnis von Beständen und dem Zustand unserer Lebensräume.

Mitmachen für artenreiche Wiesen mit Schmetterlingen: Ehrenamtliche setzen sich für Natur und Artenvielfalt ein.
Die Entomologische AG der Biologischen Station Paderborn Senne beobachtet, zählt und tauscht sich über Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer aus. (Foto: C. Venne)

Mitmachen für Schulen und Unternehmen

Schulklassen und weitere Bildungseinrichtungen haben ebenfalls die Möglichkeit, unter Anleitung der Mitarbeitenden die heimischen 43.000 Arten kennenzulernen. Kinder allen Alters können Teichbewohner mit Keschern fangen und erforschen, Jugendliche können neue Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft machen. Auch für Unternehmen bieten viele Biologische Stationen Social-Days an, bei denen die Natur geschützt, Wissen vermittelt und gleichzeitig der Teamgeist gefördert wird.

Mitmachen für ein ganzes Jahr

Von 2021 bis 2025 haben 591 junge, aber teils auch ältere Menschen einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei den Biologischen Stationen absolviert. Je nach Biologischer Station sind die Aufgaben ganz unterschiedlich. Bei Pflegeeinsätzen geht es raus in Naturschutzgebiete um seltene Arten zu bewahren. Im Rahmen von Monitorings werden z.B. Kammmolche oder Feldhamsterbaue gezählt. Auch bei Veranstaltungen, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit wird unterstützt.

Kontakt aufnehmen

Die richtigen Ansprechpartner*innen für alle Fragen rund um Ehrenamt und Freiwilligenarbeit findet ihr hier. 

Eine Übersicht, wo eine Biologische Station in eurer Nähe ist, gibt es hier.